Umfragen

HOMO SAPIENS wohin? Armut

Wochen-Weltquiz 4. Tag

HOMO SAPIENS wohin?

Wird die Welt immer schlechter?
Medizinische Versorgung, ausreichende Ernährung, fliessend Wasser, sanitäre Einrichtungen, Gebrauchsgüter, befriedigendes Wohnen, gute Schulen, genügende Transportmöglichkeiten etc. kosten Geld. Dies führt zur Frage des Wohlstands. Wer mehr Geld hat, kann sich mehr leisten: der Wohlstand steigt.
Ein Mass für diese Entwicklung ist z.B. das Bruttosozialprodukt pro Kopf, das weltweit seit 1800 raketenhaft um rund das Zehnfache angestiegen ist. Eine beispiellose Geschichte des materiellen Wohlstands!
Aber was ist mit den Leuten auf der Schattenseite dieses Trends? Den Menschen in extremer Armut, die mit weniger als 1.25 $ pro Tag leben müssen und oft nicht wissen, ob sie genügend zu essen haben.
Die Vereinten Nationen haben im Jahr 2000 in ihren Millenniums-Entwicklungszielen als erstes und wichtigstes Ziel die Halbierung des Anteils an Menschen in extremer Armut zwischen 1990 und 2015 definiert.
Ist dies gelungen?
4. Quizfrage

Wie hat sich der Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben, seit 1990 weltweit verändert?

  • um gut die Hälfte gesunken (50%, 4 Votes)
  • um ein gutes Viertel gesunken (38%, 3 Votes)
  • gleich geblieben (13%, 1 Votes)

Total Voters: 8

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– Hintergrund: Das weltweite Bruttosozialprodukt betrug im Jahr 1800 etwa 700$ (Stand 1990), bis ins Jahr 2000 war es bis auf knapp 6’000$ angewachsen.
– Das Bruttoinlandprodukt pro Kopf ist von 1800 bis heute
in Mozambique von 390 auf 1’180,
in Indien von 1’050 auf 5’900 und
in der Schweiz von 2’700 auf 56’000 gestiegen.
– In Jahr 1990 haben innerhalb einer Weltbevölkerung von 5.31 Milliarden 1.9 Milliarden in extremer Armut gelebt; das waren 36%!
– Und nochmals die Definition von extremer Armut: unterhalb von 1.25$ pro Tag.


Die richtige Antwort lautet: um gut die Hälfte gesunken.

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