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HOMO SAPIENS wohin? Medizin

Wochen-Weltquiz 5. Tag

HOMO SAPIENS wohin?

Wird die Welt immer schlechter?
Im Mai 1796 übertrug der englische Arzt Edward Jenner infiziertes Material aus einer Kuhpockenpustel auf der Hand einer jungen Milchbäuerin auf eine Hautritzung eines achtjährigen Knaben. Sechs Wochen später inokulierte Jenner dem Jungen Viren eines Pockenkranken. Der Knabe erkrankte nicht: Jenner hatte das Prinzip von Schutzimpfungen zur Immunisierung gegen Infektionskrankheiten zum ersten Mal praktisch angewendet.
Mit der Ausbreitung der Städte war das Risiko der Ansteckung durch Infektionskrankheiten angestiegen. Mit der Entdeckung neuer Kontinente im ausgehenden 15. Jhdt. nahm es nochmals zu. Pocken- und Masernerkrankungen breiteten sich entlang der neuen Handelsrouten rapide aus – mit verheerenden Folgen.
Mit den im 19. Jhdt. zunehmend praktizierten Impfungen konnte bei vielen Menschen der Ausbruch dieser teilweise tödlichen Krankheiten, gegen die es keine Medizin gab, verhindert werden.
1980 konnte die Weltgesundheitsorganisation nach intensiver Impfkampagne, bei der sie mit grossen technischen, logistischen und kulturellen Hindernissen zu kämpfen hatte, die Ausrottung der Pocken vermelden!

Bei den Masern ist es noch nicht soweit: kann es hier auch gelingen?
5. Quizfrage

Wie hoch ist weltweit der Prozentsatz der Kinder, die vor ihrem ersten Geburtstag gegen Masern geimpft werden?

  • 85% (88%, 7 Votes)
  • 65% (13%, 1 Votes)
  • 45% (0%, 0 Votes)

Total Voters: 8

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– Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Masern bei kleinen Kindern noch immer eine der wichtigen Todesursachen, obwohl ein sicherer und preisgünstiger Impfstoff dagegen existiert.
– Von 2000 bis 2014 sind die Maserntodesfälle um 79% gesunken, von 546’800 auf 114’900 Fälle.
– Für den gleichen Zeitraum schätzt die WHO, dass Masern-Impfungen weltweit über 17 Millionen Todesfälle verhindert haben.
– Wird es gelingen, die Masern gänzlich auszurotten, wie dies 1980 bei den Pocken gelang?


Die richtige Antwort lautet: 85%

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